Return of the Living Dead: Zombie-Kult kehrt im November 2026 zurück
Die direkte Fortsetzung des Horrorklassikers führt zurück ins Jahr 1985. Tarman, Trioxin und eine verschneite Kleinstadt inklusive.
„Return of the Living Dead“: Zombie-Kult kehrt im November 2026 zurück
Die Toten wollen wieder Gehirne – und diesmal tun sie das mitten im Weihnachtschaos von 1985. Der neue „Return of the Living Dead“ setzt die Geschichte des Horrorklassikers von Dan O’Bannon direkt fort. Die Produktion versteht sich ausdrücklich nicht als Neuverfilmung, sondern als eigenständige Fortsetzung, die 18 Monate nach den Ereignissen im UNEEDA-Lagerhaus beginnt.
Als US-Kinostart wird derzeit der 13. November 2026 geführt. Für Deutschland gibt es noch keinen bestätigten Starttermin oder Vertrieb.
Zurück in die Welt des Originals
Der erste „Return of the Living Dead“ kam 1985 ins Kino und gab dem Zombiegenre eine seiner berühmtesten Ideen: Untote, die ausdrücklich nach Gehirnen verlangen. Gleichzeitig mischte der Film Horror, Punk und schwarzen Humor, ohne seine Zombies zur harmlosen Pointe zu machen. Sie waren schnell, hartnäckig und ließen sich durch die üblichen Treffer in den Kopf nicht stoppen.
Die neue Geschichte spielt im Dezember 1985, rund anderthalb Jahre nach der Katastrophe in Louisville. In einer kleinen Stadt in Pennsylvania tritt erneut das militärische Gas Trioxin 2-4-5 aus. Während ein Schneesturm die Umgebung abschneidet und die Weihnachtsvorbereitungen laufen, droht sich der Unfall zu einem neuen Zombieausbruch auszuweiten.
Damit kehrt der Film in die Zeit und die Welt des Originals zurück, anstatt dessen Handlung mit moderner Technik einfach noch einmal zu erzählen. Die winterliche Kleinstadt liefert zugleich einen deutlichen Kontrast: Weihnachtsbeleuchtung, Schnee und familiäre Konflikte treffen auf jene Untoten, die schon 1985 jedes Problem zuverlässig noch schlimmer gemacht haben.
Tarman ist wieder dabei
Auch der bekannteste Untote der Reihe kehrt zurück. Alexander Ward spielt den sogenannten Tarman, dessen schwarzer, halb zerfallener Körper zu einem der bleibenden Bilder des ersten Films wurde.
Das Team setzt nach bisherigen Produktionsangaben stark auf praktische Effekte. Für die Spezialeffekte ist unter anderem Tony Gardner verantwortlich. Eine Vorschau der Produktion hob hervor, dass Tarman und die Zombieeffekte physisch am Set umgesetzt werden. Das passt zu einem Film, der nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch an das dreckige, handgemachte Horrorkino der achtziger Jahre anknüpfen möchte.
Besetzung und Regie
Das Drehbuch stammt von Steve Wolsh, der auch Regie führt. Im Mittelpunkt steht die Familie Horton. Zur bislang bestätigten Besetzung zählen:
- Devon Sawa als Isaac Horton
- Casimere Jollette als Delilah Horton
- Kynlee Heiman als Sophia Horton
- Alexander Ward als Tarman
Devon Sawa ist Horrorfans unter anderem aus „Final Destination“ und der Serie „Chucky“ bekannt. Wie stark die neue Familie mit den Figuren oder Folgen des Originals verbunden ist, wird bislang nicht vollständig verraten.
Kein Reboot und keine Neuverfilmung
Die Bezeichnung als direkte Fortsetzung ist wichtig, denn „Return of the Living Dead“ hat bereits mehrere Fortsetzungen und eine komplizierte Rechtegeschichte hinter sich. Der Film von Steve Wolsh will das Original weder ersetzen noch modern nacherzählen. Stattdessen beginnt eine neue Geschichte innerhalb derselben Welt und kurz nach der ersten Katastrophe.
Das eröffnet einen interessanten Weg: Das Team kann die Regeln, den Humor und ikonische Kreaturen übernehmen, ohne jede bekannte Szene nachstellen zu müssen. Gleichzeitig muss der Film beweisen, dass mehr als Tarman und ein paar „Brains“-Anspielungen hinter der Rückkehr stecken.
Wann erscheint der neue „Return of the Living Dead“?
Die Produzenten planen die Veröffentlichung für November 2026; in US-Kalendern ist aktuell der 13. November als Kinostart eingetragen. Ursprünglich war eine Veröffentlichung rund um Weihnachten 2025 vorgesehen, die Produktion wurde jedoch verschoben.
Ein deutscher Kinostart und ein hiesiger Streaminganbieter sind noch nicht angekündigt. Auch einen eindeutig offiziellen, dauerhaft verfügbaren Trailer können wir derzeit nicht verlinken. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auf einen inoffiziellen Reupload. Sobald Verleih und Trailer feststehen, lässt sich besser beurteilen, wann Tarman auch hierzulande wieder durch den Schnee stapft.