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Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping startet im November 2026

Das neue Panem-Prequel erzählt von Haymitch Abernathys Hungerspielen. Kinostart, Handlung, Besetzung und offizieller Trailer.

„Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ startet im November 2026

Lange bevor Katniss Everdeen zur Symbolfigur der Rebellion wird, muss ein anderer Bewohner von Distrikt 12 in die Arena: Haymitch Abernathy. „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ erzählt die Geschichte der 50. Hungerspiele und startet am 19. November 2026 in den deutschen Kinos.

Der offizielle Trailer zeigt ein Panem, das seine Gewalt längst als perfekt inszeniertes Fernsehereignis verkauft. Im Zentrum steht diesmal jedoch kein Mentor mit zynischen Ratschlägen, sondern der junge Haymitch – 24 Jahre vor den Ereignissen des ersten „Tribute von Panem“-Films.

Worum geht es in „Sunrise on the Reaping“?

Die Geschichte beginnt am Morgen der Ernte für die 50. Hungerspiele, das zweite sogenannte Jubel-Jubiläum. Zu diesem Anlass zwingt das Kapitol die Distrikte, doppelt so viele Jugendliche wie gewöhnlich in die Arena zu schicken. Statt 24 treten damit 48 Tribute gegeneinander an.

Der junge Haymitch Abernathy versucht zunächst nur, den Tag mit seiner Familie und seiner Freundin Lenore Dove zu überstehen. Dann wird er als Tribut für Distrikt 12 ausgewählt. Gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen aus seinem Heimatdistrikt wird er ins Kapitol gebracht, öffentlich vorgeführt und schließlich in eine Arena geschickt, deren idyllische Oberfläche besonders tödliche Überraschungen verbirgt.

Wer die früheren Filme kennt, weiß, dass Haymitch diese Spiele überlebt. Die Spannung liegt deshalb weniger in der Frage nach dem Sieger als in dem Preis, den er dafür bezahlt. Das Prequel zeigt, wie aus einem jungen Mann mit Familie, Zukunftsplänen und Widerstandswillen jener desillusionierte Mentor wird, dem Katniss und Peeta Jahrzehnte später begegnen.

Rückkehr in die postapokalyptische Diktatur Panem

Panem entstand auf den Ruinen Nordamerikas und gehört damit klar in die postapokalyptische Science-Fiction. „Sunrise on the Reaping“ interessiert sich jedoch erneut weniger für den ursprünglichen Untergang als für die Gesellschaft, die danach aufgebaut wurde: ein wohlhabendes Zentrum, ausgebeutete Distrikte und ein jährliches Massaker, das zugleich Bestrafung, Propaganda und Unterhaltung ist.

Die 50. Hungerspiele sind für diese Perspektive besonders geeignet. Das Kapitol erhöht die Zahl der Opfer und verwandelt die Sonderausgabe in ein noch größeres Spektakel. Haymitch muss nicht nur gegen andere Jugendliche kämpfen, sondern gegen eine Erzählung, in der das Ergebnis bereits politisch verwertet wird. Sein späterer Zynismus erhält dadurch einen konkreten Ursprung.

Francis Lawrence führt erneut Regie

Regisseur Francis Lawrence kehrt nach „Catching Fire“, den beiden „Mockingjay“-Filmen und „The Ballad of Songbirds & Snakes“ erneut nach Panem zurück. Als Vorlage dient der gleichnamige Roman von Suzanne Collins.

Die Hauptrolle des jungen Haymitch spielt Joseph Zada. Das umfangreiche Ensemble verbindet jüngere Versionen bekannter Figuren mit neuen Namen:

  • Whitney Peak als Lenore Dove Baird
  • Mckenna Grace als Maysilee Donner
  • Ralph Fiennes als Präsident Coriolanus Snow
  • Jesse Plemons als Plutarch Heavensbee
  • Kieran Culkin als Caesar Flickerman
  • Elle Fanning als Effie Trinket
  • Glenn Close als Drusilla Sickle
  • Kelvin Harrison Jr. als Beetee Latier
  • Maya Hawke als Wiress
  • Billy Porter als Magno Stift
  • Lili Taylor als Mags Flanagan
  • Ben Wang als Wyatt Callow

Gerade die Besetzung der bekannten Kapitolfiguren macht deutlich, dass der Film neben Haymitchs Überlebenskampf auch die Maschinerie hinter den Spielen zeigen wird. Snow ist zu diesem Zeitpunkt längst Präsident, Plutarch arbeitet noch innerhalb des Systems und Caesar Flickerman verkauft Gewalt als glänzende Abendunterhaltung.

Wann startet das neue Panem-Prequel?

„Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ startet am 19. November 2026 in Deutschland und Österreich. Der US-Kinostart folgt am 20. November.

Der Film ist damit keine direkte Fortsetzung von „Mockingjay“, sondern ein weiteres Prequel. Vorkenntnisse zu Haymitchs späterer Rolle erhöhen sicherlich die Wirkung, die Geschichte der 50. Hungerspiele steht aber für sich. Wer dystopische Endzeitwelten, politische Machtspiele und Überlebenskämpfe sucht, bekommt im November einen der größten Genrestarts des Jahres.

Trailer

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