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Das Ende der Sterne: Ridley Scotts Endzeitfilm startet im Kino

Ridley Scott schickt Jacob Elordi und Josh Brolin nach einer verheerenden Pandemie auf die Suche nach anderen Überlebenden.

„Das Ende der Sterne“: Ridley Scotts Endzeitfilm startet im Kino

Eine Pandemie hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden haben sich in abgelegene Winkel zurückgezogen, während eine vertraute Welt langsam verschwindet. Mit „Das Ende der Sterne“ kehrt Ridley Scott am 27. August 2026 ins Endzeitkino zurück – allerdings nicht mit riesigen Schlachten oder mutierten Monstern, sondern mit einer stilleren Geschichte über Einsamkeit, Misstrauen und die Frage, ob Hoffnung das Risiko noch wert ist.

Der Film basiert auf Peter Hellers Roman „The Dog Stars“, der in Deutschland unter dem Titel „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ erschien. Die Hauptrollen spielen Jacob Elordi und Josh Brolin.

Worum geht es in „Das Ende der Sterne“?

Neun Jahre nach einer verheerenden Grippewelle lebt der Pilot Hig auf einem verlassenen Flugplatz in Colorado. Seine kleine Welt besteht aus einem alten Flugzeug, seinem Hund Jasper und dem schwer bewaffneten Überlebenskünstler Bangley. Die beiden Männer ergänzen sich, ohne wirkliche Freunde zu sein: Hig bewahrt sich einen Rest Mitgefühl, während Bangley jede unbekannte Person zuerst als mögliche Bedrohung betrachtet.

Dann empfängt Hig über das Funkgerät eine rätselhafte Nachricht. Sie könnte bedeuten, dass es außerhalb ihres begrenzten Radius weitere Überlebende gibt. Gegen Bangleys Rat steigt Hig in seine Maschine und folgt dem Signal. Die Reise führt ihn nicht nur durch ein zerstörtes Land, sondern zwingt ihn auch zu einer Entscheidung: Reicht das bloße Überleben noch aus, wenn dafür jede Verbindung zu anderen Menschen aufgegeben werden muss?

Der offizielle Trailer zeigt eine auffallend ruhige Apokalypse. Verlassene Straßen, überwucherte Landschaften und ein Flugplatz als letzte Festung ersetzen die üblichen Bilder zusammenbrechender Großstädte. Die eigentliche Bedrohung scheint dabei nicht mehr die Pandemie selbst zu sein. Gefährlich sind vor allem die Menschen, die gelernt haben, Fremden grundsätzlich nicht zu vertrauen.

Ridley Scott inszeniert die Zeit nach dem Zusammenbruch

Ridley Scott hat in seiner Karriere bereits sehr unterschiedliche Zukunftsbilder geschaffen – von der düsteren Großstadt in „Blade Runner“ bis zur fremdenfeindlichen Leere des Alls in „Alien“. „Das Ende der Sterne“ ist wesentlich kleiner angelegt. Im Mittelpunkt stehen keine politischen Systeme oder gigantischen Maschinen, sondern zwei Männer, die völlig unterschiedlich auf den Untergang reagieren.

Hig fliegt regelmäßig über das Umland, geht jagen und hält an Erinnerungen fest. Bangley denkt in Verteidigungszonen, Munitionsvorräten und klaren Regeln. Aus dieser Gegensätzlichkeit entsteht ein Endzeitszenario, das weniger nach permanenter Action als nach einem angespannten Charakterdrama aussieht. Die Ruinen bilden nicht bloß die Kulisse; sie erklären, warum Nähe für die Figuren ebenso gefährlich geworden ist wie Isolation.

Besetzung mit Jacob Elordi und Josh Brolin

Jacob Elordi übernimmt die Rolle des Hig. Als Bangley ist Josh Brolin zu sehen. Zur weiteren Besetzung gehören Margaret Qualley, Guy Pearce, Benedict Wong und Allison Janney.

Gerade die Paarung aus Elordi und Brolin dürfte entscheidend sein. Higs Wunsch nach menschlicher Nähe trifft auf Bangleys kompromisslosen Überlebensinstinkt. Beide Positionen sind in dieser Welt nachvollziehbar – und genau deshalb verspricht ihr Konflikt mehr als die einfache Aufteilung in Held und Gegenspieler.

Wann startet „Das Ende der Sterne“?

„Das Ende der Sterne“ läuft seit dem 27. August 2026 in den deutschen Kinos. In den USA startet der Film einen Tag später unter seinem Originaltitel „The Dog Stars“.

Wer bei Endzeitfilmen nicht nur nach Zombies und Explosionen sucht, dürfte hier eine interessante Alternative finden. Die Geschichte fragt nicht, wie die Zivilisation noch gerettet werden kann. Sie setzt später an: Was macht ein Mensch mit dem eigenen Leben, wenn die unmittelbare Gefahr vorüber ist, aber die vertraute Gesellschaft nicht zurückkehrt?

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