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Apocalypse Z: New World startet an Halloween 2026 bei Prime Video

Apocalypse Z 2 hat einen offiziellen Titel und Startzeitraum: Handlung, Besetzung und alle bekannten Infos zu New World.

„Apocalypse Z: New World“: Teil 2 startet an Halloween 2026 bei Prime Video

Der vorläufige Titel „Apocalypse Z: Part II“ hat ausgedient. Die Fortsetzung des spanischen Zombie-Erfolgs heißt offiziell „Apocalypse Z: New World“ und soll an Halloween 2026 weltweit bei Prime Video erscheinen. Aus dem einsamen Überlebenskampf von Manel und seinem Kater Lúculo wird diesmal offenbar eine größere Geschichte über den letzten Zufluchtsort Europas, eine gefährliche Versorgungsmission und Menschen, die selbst am Ende der Welt noch ihre eigenen Pläne verfolgen.

Die Dreharbeiten hatten bereits im Sommer 2025 begonnen. Gedreht wurde in Spanien, unter anderem in Barcelona, Lleida und auf Gran Canaria. Inzwischen befindet sich der Film in der Postproduktion und Prime Video hat neben dem endgültigen Titel auch erste Bilder und die offizielle Handlung veröffentlicht.

Wann erscheint „Apocalypse Z: New World“?

Prime Video kündigt die Veröffentlichung für Halloween 2026 an. Damit ist der 31. Oktober als Starttag vorgesehen – auf den Tag genau zwei Jahre nach der Streaming-Premiere von „Apocalypse Z: The Beginning of the End“.

Die Fortsetzung soll gleichzeitig in mehr als 240 Ländern und Regionen verfügbar werden. Einen vorherigen Kinostart hat Amazon bislang nicht angekündigt. Wer den ersten Film noch nicht gesehen hat oder vor Teil zwei auffrischen möchte, findet ihn weiterhin bei Prime Video.

Darum geht es in „Apocalypse Z 2“

Nach der Ausbreitung des hochansteckenden TSJ-Virus gelten die Kanarischen Inseln als letzter sicherer Zufluchtsort Europas. Doch sicher bedeutet in dieser Welt längst nicht sorgenfrei. Medikamente, Treibstoff und andere lebenswichtige Vorräte werden knapp, während die Überlebenden mit den Folgen des Zusammenbruchs und wachsendem Misstrauen kämpfen.

Eine Spezialeinheit soll deshalb zum spanischen Festland aufbrechen und dringend benötigte Ressourcen beschaffen. Der rätselhafte Roberto schließt sich der Mission an, verfolgt dabei laut offizieller Beschreibung jedoch eigene Absichten. Was als kontrollierter Einsatz beginnt, entwickelt sich schnell zu einem verzweifelten Überlebenskampf zwischen Horden von Infizierten und brüchigen Bündnissen.

Damit verschiebt die Fortsetzung ihren Schwerpunkt. Der erste Film nahm sich viel Zeit für Manels Isolation, seine Trauer und die ungewöhnlich glaubwürdige Frage, wie ein einzelner Mensch mit begrenzten Mitteln einen Zusammenbruch überstehen könnte. „New World“ scheint größer angelegt zu sein: mehr Figuren, mehr Action und ein offener Konflikt darüber, wie viel Menschlichkeit in einer Welt ohne Regeln noch übrig bleibt.

Die Verbindung zu Manel Loureiros Büchern

Die Filme basieren auf der „Apocalypse Z“-Romanreihe des spanischen Autors Manel Loureiro. Deren zweiter Band trägt den Titel „Los días oscuros“, auf Deutsch etwa „Die dunklen Tage“. Auch dort erreichen die Überlebenden die Kanarischen Inseln, geraten in eine zunehmend angespannte politische Lage und müssen für dringend benötigte Vorräte zurück auf das Festland.

Der Film übernimmt also zentrale Motive der Vorlage, scheint die Geschichte aber nicht einfach Seite für Seite nachzuerzählen. Allein die offizielle Einführung von Roberto und der angekündigte Ensemble-Ansatz deuten auf größere Änderungen hin. Wer die Bücher kennt, sollte deshalb mit vertrauten Schauplätzen und Konflikten rechnen, aber nicht zwangsläufig mit demselben Verlauf.

Wer gehört zur Besetzung?

Aus dem ersten Film kehren José María Yazpik als Pritchenko und Berta Vázquez als Lucía zurück. Ebenfalls wieder dabei ist Pedrito, der Kater, der den heimlichen Publikumsliebling Lúculo spielt. Zum neuen Ensemble gehören:

  • Carlos Alcaide
  • Julia Martínez
  • Mónica López
  • Tamara Casellas
  • Santiago Vaca Narvaja
  • Axel Medrano
  • Pedro Hernández
  • Javier Godino
  • Ujin Moreno
  • Mario Mayo

Auffällig ist, dass Francisco Ortiz, der im ersten Teil Manel verkörperte, in den bisherigen offiziellen Besetzungsangaben nicht genannt wird. Ob Manel nur eine kleinere Rolle spielt, bewusst zurückgehalten wird oder die Fortsetzung tatsächlich andere Figuren in den Mittelpunkt stellt, ist derzeit nicht bestätigt.

Hinter der Kamera bleibt dagegen vieles beim Alten. Carles Torrens führt erneut Regie, das Drehbuch stammt wieder von Ángel Agudo. Produziert wird der Film von Núria Valls und Adrián Guerra für Nostromo Pictures. Das ist ein gutes Zeichen für alle, die am ersten Teil gerade die Mischung aus bodenständigem Survival, emotionaler Geschichte und plötzlich hereinbrechender Gewalt mochten.

Gibt es schon einen Trailer zu „Apocalypse Z: New World“?

Ein offizieller Trailer zur Fortsetzung wurde bis zum 27. August 2026 noch nicht veröffentlicht. Prime Video hat bislang lediglich erste Bilder gezeigt. Da der Film schon an Halloween starten soll, dürfte ein Teaser oder Trailer aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Bis dahin ist unten der offizielle Trailer zum ersten Film eingebunden. Er zeigt Manel, Lúculo und den Beginn der TSJ-Katastrophe – und eignet sich ganz gut als Erinnerung daran, warum diese spanische Produktion zwischen den vielen glattpolierten Zombiegeschichten aufgefallen ist.

Warum die Fortsetzung spannend werden könnte

Der erste „Apocalypse Z“ funktionierte vor allem dann gut, wenn er klein blieb. Ein Mann, ein Haus, ein Neoprenanzug und ein Kater, der sich mit bemerkenswerter Konsequenz jeder vernünftigen Fluchtplanung widersetzt: Mehr brauchte es über weite Strecken nicht. Die Fortsetzung muss nun beweisen, dass diese Reihe auch in größerem Maßstab trägt.

Die Kanaren als vermeintlich letzte Bastion Europas liefern dafür eine passende Bühne. Wo viele Menschen Schutz suchen, entstehen zwangsläufig neue Machtstrukturen – und wo Vorräte knapp werden, ist die nächste Katastrophe selten nur eine Frage der Infizierten. Sollte „New World“ die menschlichen Konflikte ebenso ernst nehmen wie seine Zombie-Action, könnte Teil zwei mehr werden als lediglich die größere und lautere Wiederholung seines Vorgängers.

Spätestens an Halloween wissen wir, ob der neue Zufluchtsort seinen Namen verdient. Und natürlich, ob Lúculo auch eine zweite Apokalypse übersteht, ohne sich von irgendjemandem sagen zu lassen, was er zu tun hat.

Quellen

Trailer

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