State of Decay 2
Die Zombie-Seuche hat die staatliche Ordnung endgültig beseitigt. Eine kleine Gruppe erreicht eine neue Region und richtet dort einen notdürftigen Stützpunkt ein. Von diesem Moment an liegt es an den Spielern, weitere Menschen aufzunehmen, Vorräte zu beschaffen und aus einzelnen Fremden eine Gemeinschaft zu formen, die langfristig bestehen kann.
Wie im Vorgänger wird nicht nur eine einzelne Figur gesteuert. Jedes Mitglied besitzt Stärken, Schwächen und persönliche Eigenschaften. Verletzte oder erschöpfte Überlebende brauchen Ruhe, wodurch regelmäßig zwischen den Figuren gewechselt werden muss. Der dauerhafte Tod sorgt dafür, dass riskante Einsätze spürbare Folgen für die gesamte Siedlung haben.
Ein zentrales Problem ist die Blutseuche. Verseuchte Zombies und ihre Seuchenherzen machen ganze Gebiete gefährlich. Für ein Heilmittel werden Proben benötigt, doch die Jagd danach erhöht selbst das Infektionsrisiko. Nebenbei müssen Nahrung, Medizin, Munition, Treibstoff und Baumaterial organisiert sowie Beziehungen zu benachbarten Gruppen gepflegt werden.
Im kooperativen Mehrspielermodus können Freunde bei Erkundungen und Kämpfen helfen, bleiben jedoch Gäste in der Welt des jeweiligen Spielers. „State of Decay 2“ baut die Mischung aus offener Welt, Basisverwaltung und Charakterwechsel deutlich aus. Das Spiel erzählt weniger eine festgelegte Handlung als viele kleine Geschichten über knappe Rettungen, schmerzhafte Verluste und Gemeinschaften, die aus den Entscheidungen der Spieler entstehen.