Into the Dead: Our Darkest Days
Im Jahr 1980 wird die texanische Stadt Walton von einer Zombie-Epidemie eingeschlossen. Die Hitze setzt den Menschen ebenso zu wie Hunger, Krankheiten und die Untoten auf den Straßen. Eine kleine Gruppe sucht Schutz in notdürftig gesicherten Gebäuden und wartet auf eine Rettung, die möglicherweise nie kommt.
„Into the Dead: Our Darkest Days“ verbindet seitlich dargestellte Erkundung mit dem Aufbau eines Unterschlupfs. Tagsüber werden Überlebende losgeschickt, um Lebensmittel, Medikamente, Waffen und Baumaterial zu finden. Jede Tour kostet Zeit und Kraft. Wer zu lange bleibt oder zu viel Lärm verursacht, kann die Aufmerksamkeit ganzer Zombiegruppen auf sich ziehen.
Im Versteck müssen Räume ausgebaut, Gegenstände hergestellt und Verletzungen behandelt werden. Die Mitglieder der Gruppe besitzen unterschiedliche Fähigkeiten und Bedürfnisse. Erschöpfung, Verzweiflung und Konflikte können daher genauso gefährlich werden wie ein Angriff. Stirbt eine Figur, bleibt der Verlust bestehen und schwächt die gesamte Gemeinschaft.
Das Spiel setzt weniger auf Dauerfeuer als auf schwierige Entscheidungen. Nicht jedes Gebäude lässt sich durchsuchen und nicht jeder Fremde kann aufgenommen werden. Häufig geht es darum, einen kleinen Gewinn gegen ein großes Risiko abzuwägen. Mit seiner bedrückenden Atmosphäre und dem langsamen Kampf um jeden weiteren Tag richtet sich „Our Darkest Days“ an Spieler, die Zombie-Survival lieber planen als einfach niederschießen.