Back 4 Blood
Ein Parasit hat einen großen Teil der Menschheit in aggressive Kreaturen verwandelt. Die wenigen Überlebenden leben hinter befestigten Mauern, während sogenannte Cleaner Ausflüge in die verseuchten Gebiete unternehmen. Als vierköpfiges Team kämpfen sie sich durch verlassene Siedlungen, Tunnel und Industrieanlagen, um Vorräte zu bergen und den Widerstand gegen die Ridden aufrechtzuerhalten.
Spielerisch orientiert sich „Back 4 Blood“ an kooperativen Horde-Shootern. Bis zu vier Personen ziehen gemeinsam durch einzelne Kampagnenabschnitte, sichern Engstellen und wehren große Gegnerwellen ab. Neben gewöhnlichen Infizierten greifen mutierte Spezialvarianten an, die Teammitglieder festhalten, aus der Distanz attackieren oder mit ihrer Körpermasse die Formation aufbrechen.
Eine Besonderheit ist das Kartensystem. Vor einer Mission lässt sich ein Deck zusammenstellen, dessen Karten unter anderem Ausdauer, Heilung, Munitionsvorrat oder den Umgang mit bestimmten Waffen verbessern. Gleichzeitig verändert der KI-Spielleiter mit eigenen Karten die Bedingungen eines Durchlaufs. Nebel, zusätzliche Mutationen oder besondere Aufgaben sorgen dafür, dass bekannte Abschnitte nicht immer gleich ablaufen.
Im Alleingang funktioniert das Spiel mit computergesteuerten Begleitern, seine Stärken zeigt es jedoch in einer abgestimmten Gruppe. Munition und Heilgegenstände sind begrenzt, unterschiedliche Ausrüstungen ergänzen sich und unüberlegte Alleingänge enden schnell am Boden. „Back 4 Blood“ ist deshalb vor allem ein schneller, actionreicher Team-Shooter für Spieler, die gemeinsam gegen große Monsterhorden antreten möchten.