Zombieland: Doppelt hält besser
Zehn Jahre nach ihrer ersten Reise haben sich Columbus, Tallahassee, Wichita und Little Rock im Weißen Haus eingerichtet. Das ungewöhnliche Familienleben bietet Komfort, löst aber nicht alle Konflikte. Little Rock fühlt sich bevormundet und sehnt sich nach Menschen in ihrem Alter, während Columbus und Wichita mit der nächsten Stufe ihrer Beziehung ringen.
Als Wichita und Little Rock plötzlich verschwinden, beginnt eine neue Fahrt durch das verwilderte Amerika. Die Spur führt zu weiteren Überlebenden, darunter die erstaunlich unbekümmerte Madison und der friedliebende Berkeley. Besonders Tallahassee muss feststellen, dass seine Rolle als Beschützer nicht automatisch bedeutet, über Little Rocks Zukunft bestimmen zu dürfen.
Auch die Zombies haben sich verändert. Neben vertrauten Varianten tauchen widerstandsfähigere Untote auf, die selbst nach Treffern nicht liegen bleiben. Der Film nutzt diese Entwicklung für größere Actionszenen, bleibt aber dem verspielten Ton des Vorgängers treu: Regeln werden ergänzt, schlechte Entscheidungen kommentiert und selbst gefährliche Situationen enden häufig in einer Pointe.
„Zombieland: Doppelt hält besser“ setzt vor allem auf das Wiedersehen mit der bekannten Gruppe. Die Geschichte erweitert die Welt um schräge Figuren und neue Gemeinschaften, ohne das bewährte Rezept grundlegend umzubauen. Im Kern geht es erneut um eine Ersatzfamilie, die sich streitet, trennt und gerade deshalb herausfinden muss, warum sie zusammengehört.