Greenland 2: Migration
Fünf Jahre nach dem verheerenden Einschlag des Kometen Clarke lebt die Familie Garrity in einem Bunker in Grönland. Die Schutzanlage hat ihr Überleben gesichert, doch die Erde ist noch immer von den Folgen der Katastrophe gezeichnet. Als neue Gefahren den Zufluchtsort bedrohen, müssen John, Allison und Nathan die unterirdische Sicherheit verlassen.
Ihr Ziel liegt weit entfernt: In Europa soll es eine Region geben, in der ein Neuanfang möglich ist. Der Weg dorthin führt durch eine verwüstete Landschaft, über zerstörte Verkehrswege und durch Gebiete, deren Klima sich radikal verändert hat. Aus der Suche nach einem Bunker im ersten Film wird damit eine Migration durch eine Welt, die kaum noch verlässliche Karten oder sichere Grenzen kennt.
Im Mittelpunkt steht erneut die Familie. John und Allison müssen nicht nur Nahrung, Schutz und eine passierbare Route finden, sondern auch mit den Belastungen der vergangenen Jahre umgehen. Nathan ist inzwischen älter und erlebt die Reise nicht mehr nur als Kind, das von seinen Eltern gerettet werden muss. Dadurch verschieben sich Verantwortung und Konflikte innerhalb der Gruppe.
„Greenland 2: Migration“ setzt die Geschichte als klassisches Endzeit-Roadmovie fort. Naturgewalten und die beschädigte Umwelt liefern die großen Bedrohungen, während Begegnungen mit anderen Überlebenden zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf den Verlust ihrer alten Welt reagieren. Der Film fragt nicht mehr nur, wer die Katastrophe übersteht, sondern wo und wie nach ihr überhaupt wieder ein Zuhause entstehen kann.